Vorbereitungen „Die Erste“

Hallo Leute,
 

wir wollen euch heute einmal einen etwas umfassenderen Einblick in unsere Vorbereitungen auf unser Abenteuer „down under“ geben und euch aufzeigen wie umfangreich die Organisation für eine solche Reise wirklich ist.

Man sollte auf jeden Fall mindestens ein halbes Jahr bevor es los gehen soll mit den Vorbereitungen und den ersten organisatorischen Dingen beginnen. In unserem Fall begann die Idee eigentlich so ziemlich genau vor einem Jahr in unseren Köpfen zu wachsen, was nicht heißt das wir uns seit dem Zeitpunkt schon intensiv um die Organisation kümmerten. So richtig begonnen unsere Fühler intensiver auszustrecken, haben wir etwa im April 2011.
 
Erste Recherchen:
 
Bei uns begann es damit, dass wir sämtliche Kataloge von diversen Organisationen, die ein solches „work & travel“ Jahr anbieten, online angefordert haben und uns somit einen kleinen Überblick über die vielfälltigen Angebote verschafften. Schnell wurde uns dabei klar das es sich hier um eine eher teuere Variante handelt, die einem jeden zwar eine gewisse Sicherheit bietet aber man dafür eben auch tiefer in die Tasche greifen muss. Aus diesem Grund versuchten wir weitere Möglichkeiten und Informationen ausfindig zu machen und kamen dann nach mehreren Wochen intensiver Internetrecherchen über verschiedenste Foren, blogs und Homepages, die sich mit dem Thema beschäftigen, auf den Entschluss die ganze Sache selbst und ohne die Hilfe einer Organisation in die Hand zu nehmen. So schwer kann das ja nicht sein!
 
Visum beantragen:
 
Hierbei war uns ein Internetanbieter mit dem etwas skurrilen Namen „backpackerpack.de“ sehr hilfreich. Wer ähnliches wie wir vorhaben sollte, dem empfehlen wir auf jeden Fall einmal auf der Seite vorbei zu schauen, ohne das wir hier Schleichwerbung betreiben wollen J. Es wird hier eine Art Organisationsanleitung angeboten, die im Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar zu seien scheint. Wir überlegten nicht lange und bestellten uns das angebotene „Pack“ und sollten nicht enttäuscht werden. Es beinhaltete eine so genau beschriebene Anleitung zur Beantragung des Visums das auch jemand ganz ohne Englischkenntnisse ein solches bei der australischen Botschaft hätte beantragen können. Wer allerdings ganz ohne Englischkenntnisse auf so einen Trip gehen will, ist in unseren Augen lebensmüde J,ohne dass wir überhaupt wissen was uns erwartet. Natürlich gibt’s das Visum nicht um sonst und so mußten wir uns hier das erste doch sehr die Augen reiben als wir den Preis sahen. Laut unseren Infos aus verschiedenen Quellen sollte die Gebühr bei ca. 130€ liegen, hmmm musste wahrscheinlich schon einige Zeit eher bzw. zu besseren Zeiten des Euros gewesen sein. Wir mußten jeden Falls pro Person 230$ (australische Dollar) zahlen, was zum Zeitpunkt der Beantragung, im September 2011, etwa 175€ waren. Hört sich jetzt nicht so viel höher an aber für uns beide warn das fast 100€ mehr als Anfangs gedacht. Die Beantragung an sich ging ratz fatz und wenn man dann am Ende des Formulars auch noch ne Kreditkarte zur Hand hat, steht dem Visum nichts mehr im Wege. Auf die ganzen Vorraussetzungen die man mitbringen muss um überhaupt geeignet zu sein, möchten wir hier nicht noch unbedingt eingehen, darüber steht im Netz genug geschrieben. Nach maximal 2 Werktagen erhält man dann eine E-Mail von der Botschaft in der einem das Visum bestätigt wird. Diese Mail sollte sehr gut aufbewahrt und wenn möglich einige Kopien in Papierform angefertigt werden, da die Kopie einem dann den Eintritt ins Land gewähren soll. Sind schon gespannt ob das alles so funktioniert. Achja fast vergessen, mit dem Tag der Bestätigung des working-holiday-Visums hat man 1 Jahr Zeit nach Australien einzureisen um sich dann dort für max. 1Jahr  (ab dem Einreisetag) aufhalten zu können.
 
Der Flug:
 
Als wir das Visum in der Tasche hatten, ging es auch schon an die Organisation des Flugs. Warum man es nicht anders herum macht (erst Flug buchen, dann Visum beantragen), dürfte ja jedem klar sein. Ohne Visum kommt man nicht weiter als in einen Flughafen in Australien J und kann dann gleich den Rückflug buchen. Uns erschien ein so genanntes „OpenReturn-Ticket“ die ideale Lösung für unser Vorhaben. Hierbei handelt es sich um ein Flugticket bei dem man den Tag des Abfluges festlegt bzw. fest bucht und der Rückflugtermin variabel, je nach Fluggesellschaft innerhalb des Jahres eingebucht werden kann. Natürlich werdet ihr sagen das es auch genauso funktioniert wenn man sich erstmal nur den Hinflug bucht und dann nach Lust und Laune den Rückflug aber uns war es mit dem „OpenReturn-Ticket“ lieber. So haben wir die Sicherheit praktisch schon ein Rückflugticket in der Tasche zu haben und müssen uns im Falle einer „gemeinen Geldknappheit“ den Rückflug nicht irgendwie aus den Rippen schneiden.
Wo bekomme ich nur so ein „OpenReturn-Ticket“? Nach weiteren unzähligen Stunden im Internet mußten wir feststellen, dass es hierfür gar nicht so viele Anbieter gibt. Genau genommen fanden wir gerade mal 2 Seiten. Unsere Freunde die uns schon beim Visum geholfen haben und „reisebine.de“ (wo es auch viele andere nützliche Infos zu Australien gibt), auch sehr empfehlenswert. Also holten wir uns bei beiden Angebote ein und merkten so das beide mit dem selben Reisebüro zusammen arbeiten. Also im ganzen Internet nur ein wirklicher Anbieter oder wisst ihr weitere,nur für die Nachwelt?! Entschieden haben wir uns letzten Endes für einen Gruppenflug am 13.Februar 2012 von Frankfurt über Taipeh nach Sydney, weil wir so hoffentlich einige Gleichgesinnte kennenlernen und die Zeit (knapp 21h Flugzeit) im Flugzeug schon mal für verschiedene „Frage und Antwort Spiele“ nutzen können. Kosten wird uns der Spaß knapp 2500€ (zusammen). Nicht unbedingt ein Schnäppchen…
 
Im nächsten Artikel geht es dann mit der Buchung der ersten paar Nächte, der Auswahl der richtigen Krankenversicherung und diversen anderen Überlegungen (wie Arztbesuche, Impfungen, was nehmen wir mit usw.) weiter.
 
Habt nen schönen Tag, bis bald J

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