Schön, schöner, Great Barrier Reef!

Voller Vorfreude aber auch mit sehr viel Skepsis starteten wir gestern früh unseren Tagestrip zum größten Riff der Welt, es erstreckt sich über eine Länge von fast 3000km, ist so sogar vom Wertall zu sehen und daher weltbekannt.

Mit unserem Schiff, dem Ocean Freedom begannen wir Punkt 8Uhr unser Abendteuer ins Blaue. Unser erster Halt war ein wirklich wundervoller Teil des Riffes und dort fand auch unser erster Tauchgang statt. Auf dem Boot selbst bekamen wir vorerst einige Einweisungen in die Welt des Tauchens, mit einigen Tipps und sehr viel guter Laune versuchte die Crew uns den Tag so schön wie möglich zu gestalten.

 

 

Dann endlich ging es los, wir bekamen unsere Tauchanzüge, unser Sauerstoffflasche und gingen gedanklich noch einmal die wichtigsten Punkte im Kopf durch. Mit voller Montur watschelten wir zum Schiffsrand und sprangen in die Fluten.
Wir fanden eine wirkliche Traumwelt vor, wir schwebten förmlich durch das Wasser und fühlten uns fast selbst wie ein Fisch. Im Gegensatz zum Riff an den Whitsundays überzeugte dieser Teil des Great Barrier Reefs vollstens und auch von unserem ersten Tauchgang waren wir mehr als begeistert.
So nah konnten wir die vielen Fische und Korallen noch nie betrachten. Die Tauchlehrerin zeigte uns unter Wasser Rochen, Schildkröten und hielt immer Ausschau nach neuen Tieren die sie uns präsentieren könnte.
Nachdem unser Trip nach 25 Minuten leider schon zu Ende war, stand für uns fest, dass wir es am Nachmittag noch einmal wagen wollten. Zwar musste man noch einmal ein bisschen drauf bezahen, gelohnt hatte es sich jedoch alle mal. Zwischen den zwei Tauchgängen blieb natürlich auch noch massig zeit zum Schnorcheln, so hatten wir die Chance das Riff auch mal alleine zu erkunden. Neben riesigen Muscheln und massig Seesternen konnten wir so Nemos und viele andere Fische bestaunen.
Den ganzen Vormittag verbrachten wir im Meer, sprangen zum Mittagessen schnell aufs Boot, erfreuten uns am reichhaltigen Buffet und hüpften wieder zu unseren Freunden (den Fischen) ins Wasser. Später fuhr unser Schiff dann noch einen anderen Teil des Great Barrier Riffes an. Auch dort gab es eine riesige Korallenlandschaft und in der Mitte ragte eine tolle Sandbank aus dem Meer. Hier sollte unser zweiter Tauchgang stattfinden. Anders als bei unserem ersten Versuch fragten uns die Tauchlehrerin dieses mal ob wir es uns zutrauen allein zu tauchen (also ohne das sie mit uns Händchen hält:-)). Da mussten wir natürlich gar nicht gross überlegen, natürlich wollten wir es auch einmal komplett alleine probieren. Wir sprangen also wieder völlig bepackt ins Wasser und tauchten zum Riff. Zwar war das Wasser hier nicht ganz so tief wie beim ersten Riff jedoch hat uns dieser Tauchgang noch besser gefallen. Gleich am Anfang begrüßte uns eine wunderschöne Meeresschildkröte.

Auch hier gab es natürlich wieder Rochen, Nemos und viele andere Meeresbewohner. Es war so paradiesisch, alleine bei diesem Tauchgang haben wir 5-6 Schildkröten und auch einen Riffhai gesehen.

Wir versuchten dieses mal ein Bild von dem Hai zu machen aber auch dieses mal hatten wir leider keinen Erfolg, sie sind einfach viel zu scheu und ergreifen sofort die Flucht. Nach 25 Minuten war leider auch dieser wunderschöne Tauchgang vorbei und auch der Tag neigte sich dem Ende zu. Wir gingen aufs Schiff gaben unsere Tauchanzuege ab und genossen die Sonne, dann startete auch schon unser Schiff und machte sich wieder auf dem Weg Richtung Hafen. Zum Schluss bekamen wir beide noch unsere „Tauchzertifikate“ und verabschiedeten uns von der netten Crew.

Diesen Tag werden wir wohl nie vergessen und irgendwann werden wir auch wieder tauchen, dass steht fest:-).

PS: In den nächsten Tagen wartet ein kurzes Video vom Great Barrier Reef auf euch, Stefan ist schon fleißig am arbeiten :-).
Eure Anne + Stefan

One thought on “Schön, schöner, Great Barrier Reef!

  1. Geil. Das sieht nach einen unvergesslichen Trip aus, den man unbedingt in seinen Leben gemacht haben muss. Am liebsten würde ich direkt in den nächsten Flieger steigen und ab dafür, gebe es nicht so etwas wie Verpflichtungen, aber was nicht ist, kann ja noch werden 😉
    Was wirklich super von der australischen Regierung ist, dass sie "Meeresschutzparks" errichten wollen um ihr Weltkulturerbe zu schützen, damit auch noch kommende Generationen in den Genuss des größten zusammenhängenden Riffs der Welt kommen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *