Bali von seiner schönsten Seite

Hallo Leute, nachdem wir nun schon ein paar Tage hier auf Bali verbringen durften, müssen wir wirklich zugeben, dass wir uns schon nach kurzer Zeit in dieses bezaubernde Fleckchen Erde verliebt haben. 

Viele Leute finden es hier zu schmutzig oder zu stressig, wenn man jedoch den Schritt heraus aus Kuta wagt, muss einfach jeder die unglaubliche Schönheit erkennen. Unser „Abenteuer Bali“ begann mit unserem Tauchkurs, auf dem wir uns wirklich seit Wochen total freuten und darauf hin fieberten. Wir erkundigten uns schon vorab im Internet über ansässige Tauchschulen und ihre Konditionen. Nach einigen Recherchen stießen wir auf die deutsch geführte Tauchschule Namens „Scuba Libre“ deren Preis/Leistungsverhältnis einfach nur unwiderstehlich war. Wir traten also schon vor unserer Reise mit unserem Tauchlehrer Herbie in Kontakt und vereinbarten alles für die Kurse. Am Morgen nach unserer Ankunft holte er uns pünktlich, wie die Deutschen nunmal so sind an unserem Hotel ab. Er erklärte uns kurz den Ablauf und schon waren wir mit seinem Auto auf dem Weg zum Pool Training.

 

Als erstes lernten wir, wie die Ausrüstung zusammengebaut wird, wir machten etwas Papierkram mit ihm und danach sprangen wir auch schon in den Pool um unsere ersten Versuche zu starten. Schon beim Training im Pool merkten wir, dass wir mit unserer Wahl des Tauchlehrers nicht falsch gelegen haben. Er erklärte uns alles super gut und brachte dennoch hier und da einen kleinen Witz mit ein. Durch diese Art fühlten wir uns sofort wohl und konnten uns voll und ganz auf unsere Übungen im Pool konzentrieren. Nach ganzen 5 Stunden waren wir dann zum Glück fertig, wir mussten ehrlich zugeben, dass uns das Meer doch schon mehr interessierte als die weißen Fließen im Schwimmbecken. Nach dem ersten Tag machten wir eine kurze Besprechung und Planten unsere ersten 2 von insgesamt 6 Tauchgängen im Meer. Am nächsten Morgen sollte es also nun endlich los gehen. Wieder holte uns Herbie vom Hotel ab, diesmal hatten wir allerdings unser kompletten Gepäck bei uns. Da die nächsten Tauchgänge an der östlichen Seite der Insel stattfinden sollten und wir sowieso mit unserem Hotel nicht ganz so zu frieden waren (Palma Bed and Breakfast / Jimbaran), entschlossen wir uns ein anderes Hotel zu suchen. Herbie hatte als ersten Tauchspot die Blue Lagoon in Padang Bai heraus gesucht. Dieser war nur einige Minuten mit dem Boot vom Strand entfernt und war sehr ruhig in einer kleinen Bucht gelegen.

 

Am Strand erklärte er uns natürlich noch einmal das wichtigste und zeigte uns auch noch mal wie die Ausrüstung richtig zusammengebaut wird. Dann ging es schon los, Taucheranzug an und rauf aufs Boot.

 

 

Nach kurzer Zeit erreichten wir also den Tauchplatz und kurz darauf sprangen wir in die Fluten. Das Riff war für unseren ersten Tauchgang wirklich perfekt und auch Herbie machte seinen Job unter Wasser wirklich gut, er versuchte immer wieder interessante Sachen für uns zu finden und den Tauchgang so schön wie möglich zu gestalten. Nach ca. 50 Minuten waren unsere Luftvorräte jedoch vorerst aufgebraucht und wir mussten zurück aufs Boot. Wir fuhren ans Festland und legten eine kleine Pause ein. Natürlich besprachen wir auch was verbessert werden konnte! Nach der Pause gingen wir wieder zum selben Tauchspot und wieder gab es viel zu sehen. Leider haben wir keine Bilder, da wir ja erstmal das Tauchen richtig lernen mussten und uns nicht nur auf die Kamera konzentrieren sollten. Das Fazit unseres ersten Tauchtages war jedenfalls super und wir konnten die kommenden Tage kaum erwarten. Auch unser neues Hotel, in das wir am Abend einzogen war gut (ZenInn). Der zweite Tauchtag spielte sich zunächst wieder am selben Tauchspot ab, allerdings gingen wir diesmal schon Tiefer nach unten. Wir tauchten hinab zu einer Steilwand und hier verschlug es uns wirklich den Atem. Eine unglaubliche Pflanzen und Tierwelt wartete auf uns und auch diesmal entdeckte Herbie wieder die unglaublichsten Sachen. Beim zweiten Tauchgang des Tages Tauchten wir sogar zu einem kleinen Schiffswrack, netterweise nahm Herbie unsere Kamera mit und so können wir euch nun ein paar Eindrücke geben.

 

 

 

Der dritte Tauchtag war zugleich der Tag, auf den wir uns seit Wochen am meisten freuten. Vorab baten wir Herbie nämlich einen ganz besonderen Tauchspot mit in unser Training ein zu beziehen. Im Norden Balis, in Tulamben liegt die US Liberty. Ein Schiff aus dem zweiten Weltkrieg, dass nun schon seit einigen Jahrzenten auf dem Grund des Meeresboden liegt. Wie Herbie eben so ist schlug er uns diesen Wunsch natürlich nicht aus. Er holte uns am morgen wieder an unserem Hotel ab und wir machten uns auf den Weg nach Tulamben. Die Fahrt führte uns an herrliche Gegenden vorbei wie zum Beispiel diese beeindruckenden Reisfeld Plantagen, Balis größtem Vulkan und sogar die ersten Äffchen bekamen wir zu Gesicht… 

 

 

 

In Tulamben angekommen erklärte uns Herbie wie wir beim Tauchen eines Wracks am besten vorgehen sollten und auf was zu achten ist. Da das Schiff nur einige Meter von der Küste entfährt liegt, konnten wir hier gemütlich ins Wasser spazieren und dann einfach abtauchen. Beim Wrack angekommen, fühlten wir uns wahrhaftig wie in dem Film „Titanic“. Wie ein Geisterschiff lag es hier 5- 30 Meter unter dem Meeresspiegel und war nun ein zu Hause für die buntesten Fische und Korallenarten. Wir schwebten durch die Gänge des Schiffes und entdeckten immerwieder beeindruckende Sachen. Ziemlich zum Schluss des Tauchganges leistete uns sogar ein ca. 1,50 Meter großer Barrakuda Gesellschaft. Dies war die beeindruckendste Unterwasserwelt die wir bisher erkunden durften und wir sind dankbar, dass unser Tauchlehrer die ewig lange Fahrt von unserem Hotel bis nach Tulamben für uns auf sich genommen hat. Da sich das Wetter zum Nachmittag hin verschlechterte und auch die Strömung beim Wrack mehr wurde, mussten wir unseren zweiten Tauchgang des Tages leider auf einem anderen Spot verlegen. Dieser hatte jedoch auch wieder ein ganz besonderes Highlight, da es sich um eine Putzerstation für Riffhaie handelte. Die scheuen Tiere schwammen ihre Runden trauten sich jedoch nicht zu nah an uns heran. Als auch dieser Tauchgang zu Ende war, besprachen wir mit Herbie den Theorie-Teil unseres Kurses und bekamen unsere Tauchlizenzen ausgehändigt, unglaublich wie schnell die vier Tage und 6 Tauchgänge vergangen sind. Er war sehr zufrieden mit uns und konnte uns mit gutem gewissen auf die weitere Unterwasserwelt loslassen. Wir waren natürlich überglücklich drüber und wir ließen unseren ersten offiziellen Tauchgang als Open Water Diver auch nicht lange auf uns warten. Schon für den nächsten Tag vereinbarten wir mit Herbie einen weiteren Tauchtag, da wir uns den Manta Point (in Nusa Penida) auf gar keinen fall entgehen lassen wollten. Gleichzeitig planten wir auf Grund seiner Empfehlung einen kurzen Aufenthalt auf der Nachbar Insel Nusa Lembongan. Wieder holte uns Herbie  an unserem Hotel ab und wieder hatten wir all unser Gepäck dabei, da er uns nach dem Tauchtag gleich auf der Insel absetzen wollte. Wir fuhren mit dem Schiff hinaus und alleine die Fahrt zum Manta Point lohnte sich wirklich.

 

Das Meer an diesem Tag war unglaublich ruhig und die Küstenstreifen, die unseren Weg kreuzten, verschlugen uns wirklich den Atem.

 

 

Beim Spot abgekommen, entdeckte die Schiffscrew auch schon die ersten Mannas, also machten wir uns so schnell wie Möglich bereit und ließen uns in die Tiefen herab.
Nach nur kurzer Zeit entdeckten wir die ersten Mantas, ruhig zogen sie ihre Kreise und teilweise kamen sie aus Neugier auch ziemlich nah an uns heran. Anders als damals an der Westküste Australiens, als wir mit Mantas nur schnorchelten, konnten wir diesmal den Tieren auf Augenhöhe begegnen und das war wirklich ein ganz anderes Gefühl. Knapp 70 Minuten schwebten wir so im Wasser und ließen die Mantas die Arbeit für uns machen. Am zweiten Spot ließen wir uns dann nur noch ein bisschen am Riff entlang treiben und genossen die vorerst letzten Minuten inmitten der Unterwasserwelt Balis. Wir wollen uns auch hier nocheinmal bei Herbie bedanken, der uns nicht nur zu unseren Open Water Schein verholfen hat, sondern uns auch wunderschöne und unvergessliche Tage auf Bali bereitete. Wir können nur jeden, der das selbe wie wir vor hat, die Scuba Libre Tauchschule hier auf Bali Empfehlen. Herbie ist in unseren Augen der Beste Tauchlehrer den man als Anfänger bekommen kann!!! Hier der Link für Interessierte:
 
 
Jetzt machen wir erst einmal ein paar wohlverdiente Tage Urlaub auf der kleinen Insel Lembongan und in ein paar Tagen werden wir euch wieder Bericht erstatten was unser zweiter Teil von Bali so zu bieten hatte. Dann gibt es auch vielleicht wieder ein kleines Video von unserer Bali-Reise…
 
Bis bald, Anne & Stefan

4 thoughts on “Bali von seiner schönsten Seite

  1. Diese unglaublich schönen Orte. Toll. Ich freue mich für euch das alles so reibungslos läuft.

    Wartet euer Barnie eigentlich in Australien auf euch oder habt ihr ihn schon wieder verkauft?

    Lg Nancy

  2. Na klar wartet Barnie auf uns,wissen wirklich noch nicht wie wirs übers Herz bringen sollen diesen treuen Weggefährten zu verkaufen…vielleicht packen wir ihn einfach in unsere Koffer und nehmen ihn mit nach Deutschland 😉 liebe Grüße zurück…

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