Bali von seiner schönsten Seite – Teil 2

 

Auch die letzten Tage unseres Baliaufenthaltes waren wirklich toll. Nachdem wir unseren letzten Tauchtag mit Herbie verbrachten, setzte er uns auf der kleinen Nachbarinsel Nusa Lembongan ab. Hier buchten wir uns vorab im Internet ein Zimmer in einem kleinem Hotel Namens „Bungalow Nr. 7“.  

Da das Zimmer ziemlich billig war, rechneten wir natürlich auch nicht mit all zu hohem Standart. Im Zimmer angekommen, trauten wir genau deswegen unseren Augen kaum, es war einfach traumhaft schön. Wir haben keine Ahnung ob die Bilder alles wiedergeben aber nach Monaten in denen wir im Auto leben, haben wir uns wirklich über dieses Zimmer gefreut.

 

 

 

Am Abend gingen wir dann in das dazugehörige Restaurant essen.  Wir saßen direkt am Meer und konnten das erste Mal so richtig entspannen

 

 

Es gab wahnsinnig gute indonesische Gerichte und das Bintang (indo. Bier) durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach dem Essen konnten wir dann kaum noch die Augen offen halten,geschafft von den 5 anstrengenden Tauchtagen, fielen wir zeitig ins Bett.
Am nächsten Morgen wollten wir etwas die Insel erkunden,also fragten wir an der Rezeption, was wohl die beste Möglichkeit sei dies zu realisieren. Der überaus freundliche Rezeptionist „Alex“ hatte eine super Idee. Er besorgte uns einen kleinen Motorroller, welcher gerade einmal 6$ Miete für den ganzen Tag kostete, gab uns eine kleine Einweisung und schon konnten wir losbrettern.
Unser erster Stop lies nicht lange auf sich warten,wir fuhren ca 500m auf einen Hügel von wo aus man die komplette Bucht sehen konnte,ein wirklich fantastischer Blick.
Weiter gings zum Dream Beach, ein netter Strand im Süden der Insel.
Ein weiteres Highlight war dann eine Hängebrücke über die man zur Nachbarinsel Nusa Ceningan gelangte. Dort entschieden wir uns im Sea Breeze Warung Mittag zu essen und wir wurden wiederum nicht enttäuscht.

 

Nach der kleinen Stärkung machten wir uns auf zum Secret Point, wo sich Manta-Rochen und Surfer gegenseitig die Klinke in die Hand geben. Leider hatten wir diesmal kein Glück mit Mantas aber einige Surfer waren trotzdem zu beobachten. Es gab dort sogar einen kleinen Felsvorsprung wo aus man aus ca 5m Höhe in die Fluten springen konnte. Nur blöd das wir unsere Badesachen im Hotel gelassen hatten.

 

 

Es war ein wirklich herrlicher Tag auf den beiden Inseln, nicht allein wegen den unglaublichen Küstenstreifen, auch die Natur im Inneren der Inseln hatte sehr viel zu bieten. Überall sah man wunderschöne Pflanzen und auch die Bananenbäume trugen nahezu reife Früchte.

 

 

 

 

Auch von den wirklich einfach lebenden Menschen hier wurde man überall herzlich gegrüßt. Am Ende des Tages machten wir noch einen kleinen Spaziergang durchs Dorf und genossen wieder ein super leckeres Abendessen am Meer. Leider hieß es schneller Abschied nehmen als uns lieb war, nach nur 2 Nächten gings wieder zurück auf die Hauptinsel,wir wollten unsere letzte Nacht in Kuta verbringen um noch einige Souvenirs shoppen zu gehen und auch noch den Monkey-Forest in Ubud zu besuchen. Am Morgen fuhren wir also mit dem Schnellboot zurück und checkten gegen 13Uhr in unserem letzten Hotel in Kuta ein. Auch dieses Mal buchten wir eine relativ billige Unterkunft und waren wieder überrascht. Das Samudra Homestay bot uns ein komplett neues und modern eingerichtetes Zimmer und auch das Personal war super freundlich. Fast jeder Wunsch wurde uns von den Lippen abgelesen, der Besitzer besorgte uns im Handumdrehen einen privaten Fahrer der uns nach Ubud brachte, selbst unsere neuen Touristen Visa für Australien konnten wir hier kostenlos ausdrucken. Also machten wir uns, wie schon gesagt, kurz nach der Ankunft auf den Weg nach Ubud, was ca 50km nördlich von Kuta liegt. Ihr könnt euch sicher vorstellen das sich Anne wieder einmal vor lauter Aufregung kaum halten konnte. Am Äffchen-Wald angekommen, kamen uns schon die ersten kleinen Kerlchen entgegen,wir besorgten uns schnell die Eintrittskarten (für 2$ pro Person) und bewaffneten uns mit einem Bündel kleiner Bananen.

 

 

 

Es war ein Spass den kleinen Kerlen zu zusehen, sie kletterten an jedem Besucher hoch und schnappten sich was nicht niet- und nagelfest war.

 

Wir brachten so schnell wie möglich unsere Sonnenbrillen und Kameras in Sicherheit, die frechen Stinker durchsuchten nämlich wirklich jeden Zentimeter unserer Körper nach kleinen Gegenständen welche sie stibitzen könnten.
Es war echt ein Schauspiel diesen Tierchen beim spielen und rumtoben zu zusehen. Zu dumm das auch diesmal die Zeit viel zu schnell verging und wir wiederum die Heimfahrt antreten mussten.
Unser letzter Tag auf Bali stand dann noch einmal ganz im Zeichen von Souvenir-Shopping und am späten Nachmittag ging es mit dem Flieger zurück nach Australien, wo unser Barni schon sehnsüchtig auf uns wartet. 
Wir werden dann in den nächsten Tagen unsere Vorräte aufstocken und alles für unsere lange Fahrt von Perth nach Adelaide (ca. 3000km) vorbereiten. Unsere Route führt uns vorbei am Wave-Rock (eine Felswand die einer Welle ähnelt) und durch die Nullabor Wüste bis nach Südaustralien, unser fünfter australischer Staat den wir bereisen werden. 
bis bald, Anne & Stefan…

2 thoughts on “Bali von seiner schönsten Seite – Teil 2

  1. :) ihr müsstet mich grad sehn :) wie ich am Frühstückstisch sitze und aufgeregt eure Berichte lese, da haben sich die Jugendlichen S51 fahrten auf der "Hünnerfarm" ja doch gelohnt Hambi 😀

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