Great Ocean Road

Nun haben wir auch die Great Ocean Road schon wieder hinter uns gebracht und wie erwartet hat uns dieser Küstenabschnitt nicht enttäuscht. Von Adelaide aus machten wir uns auf den Weg dem Highway entlang Richtung Osten.

Kurz bevor wir die Great Ocean Road erreichten erkundigten wir uns noch einmal im Visitor Informationscenter über die bevorstehende Strecke. Mit genügend Informationsmaterial und Wegkarten starteten wir unser Abendteuer Great Ocean Road. Schon kurz nach dem offiziellen „Eingang“ kamen die ersten Attraktionen auf uns zu.
Die „Bay of Island“ ließ uns schon erahnen was uns auf der weiteren Strecke erwartet.

 

Weiter der Straße entlang kamen immer mehr kleinere Buchten die von der rauen See gezeichnet waren und die einfach nur toll aussahen.

 

 

Nach einigen Kilometern erreichten wir die so genannte “ London Bridge“ eine der Hauptattraktionen der Küste. Der Felsformation konnte man eindeutig die Belastung durch das Wetter und das Meer ansehen, so kam es auch dazu, dass 1990 ein Teil des Felsens in sich zusammenbrach.

 

 

Als nächstes besuchten wir das absolute Highlight der Strecke, die Weltberühmten „12 Apostel“ standen auf dem Programmpunkt. Vom Parkplatz aus mussten wir nur ein paar Meter laufen um zur erstes Aussichtsplattform zu gelangen und dieser Anblick war wirklich klasse. Es hat sich wirklich gelohnt dieses australische Wahrzeichen zu besuchen. Allerdings hatten wir mit den Lichtverhältnissen nicht ganz so viel Glück, da es schon 6 Uhr abends war, stand die Sonne sehr ungünstig und die Felsen waren einfach nur schwarz.
Deshalb entschieden wir uns eine Schlafmöglichkeit in der Nähe zu suchen und am nächsten Morgen noch einmal vorbei zu kommen. Wir fanden recht schnell einen Campingplatz nur 5 km entfernt wo wir unser Nachtlager aufschlugen und kurz bevor die Sonne unterging, schauten  hier noch massig Kängurus vorbei.

 

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker noch bevor es hell wurde. Unser Plan war es den Sonnenaufgang bei den „12 Aposteln“ anzusehen. Leider machten wir die Rechnung ohne die unglaubliche Kälte, die hier nachts herrschte.
Als die erstes Sonnenstrahlen dann jedoch durchkamen, wurde es angenehmer und auch die Felsformationen sahen in diesem Licht einfach nur unglaublich aus.

 

 

 

Mit diesem tollen Start in den Tag konnte unsere Fahrt nun weiter gehen. Wir entschieden uns einen kleinen Umweg zu fahren der sich jedoch wirklich lohnen sollte. Die Frau im Informationscenter gab uns zuvor den Tipp eine Straße (die zum Leuchtturm im Otway NP führt) zu wählen in der hunderte Koalas in den Bäumen sitzen sollen. Nachdem wir hier in Australien nur ein einziges mal das Glück hatten einen Koala in freier Wildbahn zu sehen, freuten wir uns darauf natürlich riesig. Wir bogen in die Straße ein und suchten jeden Baum nach den niedlichen Tierchen ab. Nach einiger Zeit entdeckte Stefan einen der ziemlich weit oben im Baum schlief.
Nach ein paar weiteren Kilometern entdeckten wir dann ein paar Autos die am Straßenrand standen also hielten wir auch an. Dann sahen wir auch schon diesen niedlichen Koala der mitten neben uns im Baum saß, zum anfassen nah hockte er dort gemütlich und mampfte Eukalyptusblätter.

 

Wie ein richtiger Profi posierte er vor den Kameras und kletterte von einem Ast zum anderen. Nach einiger Zeit machten wir uns erneut auf die Suche nach wilden Koala und umso weiter wir die Sraße fuhren um so mehr hingen in den Bäumen.

 

 

Teilweise konnten wir wirklich bis zu 6 Stück in einen Baum finden, einer süßer als der andere und alle waren nur am schlafen oder fressen. Dies war für uns wirklich ein tolles Erlebnis und wir waren froh, dass wir diesen kleinen Umweg gewählt haben. Der letzte Part der Great Ocean Road waren ca. 150 km Küstenstraße die sich über Berge direkt am Meer vorbeischlängelten.

 

 

Hier musste man wirklich aufpassen, dass man vor lauter gaffen nicht das Auto fahren vergisst. Es waren wirklich  ein paar unglaubliche Tage an dieser spektakulären Küste doch nun kommen leider die unangenehmen Dinge des Reisens. Schon morgen erreichen wir Melbourne und dort werden wir versuchen unseren geliebten Barni zu verkaufen.

 

Nachdem er uns über 1 Jahr durch ganz Australien brachte und gleichzeitig auch unser zu Hause war, tut uns das jetzt natürlich ziemlich weh. So ist das aber nunmal, jede Reise hat ihr Ende und unser Australienabendteuer geht nur noch bis zum 18. April. Falls wir Barni schnell verkaufen können, überlegen wir uns noch vor Asien für ein paar Tage nach Neuseeland zu fliegen. Mal schaun…
Bis bald Anne & Stefan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *