Vorsicht vor Aucklands Automärkten!!!

Unsere letzten Tage hier in Neuseeland verbrachten wir in Auckland, der geplante Autoverkauf stand uns bevor und da Auckland die größte Stadt der beiden Inseln ist, dachten wir das dies ziemlich leicht von der Hand gehen müsste. 

Es gibt hier zwei grosse Automärkte die jeweils an den Wochenenden stattfinden. Jeder Verkäufer muss einen Eintrittspreis am Eingang bezahlen und dann kommen wie auf einem Wochenmarkt Interessenten die sich die Autos genauer ansehen. Wir können überhaupt nicht in Worte fassen wie unglaublich enttäuscht wir von der Stadt und nicht zuletzt von den Bewohnern sind. Man merkte schnell das es sich bei diesen Märkten um eine richtige „Mafia“ handelte, die untereinander versuchten die Backpacker so gut es geht in die Pfanne zu hauen. Da wir unser Auto zu einem unschlagbaren Preis in Christchurch kauften, war es uns nicht wirklich wichtig das Auto zu einem hohen Preis los zu werden. Wir kauften unseren Van für nur 1100 NSD und ein Mietwagen für diese Zeit hätte uns ca. 1500 NSD gekostet, also hatten wir sowieso schon 400 NSD gespart, bei den Märkten gab es allerdings arme Backpacker denen es anders erging. Einige hatten wunderschöne Autos für die sie tausende Dollar bezahlt hatten und nun auf den Automärkten wurden sie von diesen komischen Typen behandelt als müssten sie IHNEN noch Geld mitgeben das sie die Autos nehmen. Es wurde einfach hemmungslos ausgenutzt, das die meisten von uns schon in ein paar Tagen ihren Heimflug antreten mussten und so konnten  diese „Autohändler“ mit ihnen machen was sie wollten. Da wir sowieso nichts zu verlieren hatten, war es unser Plan das Auto lieber am Flughafen stehen zu lassen als es diesen unfreundlichen Typen (sie kaufen die Autos übrigens für einen Spotpreis auf und verkaufen sie in der Hauptsaison für den 10fachen Preis) in den Rachen zu schieben. Nachdem uns einer von den Händlern sogar noch Prügel androhte, verließen wir diese Märkte und gaben den Autoverkauf schon komplett auf. Wir einigten uns darauf ihn zwar nochmal bei „Gumtree“ (ein bisschen wie ebay) ins Internet zu stellen, wenn dies allerdings erfolglos sein sollte, ihn einfach in die Schrottpresse zu geben. Unglaublicher Weise meldete sich dann doch noch ein Backpacker der unseren Van begutachten wollte und an diesen netten Franzosen haben wir ihn dann zu guter Letzt sogar noch mit einem tollen Gewinn verkauft. Unser Fazit des ganzen lautet also: Leute, geht NIEMALS, wirklich NNNIIIIEEEEMMMAAALLLSSS auf diese Automärkte in Auckland… dort trifft man nur auf Betrüger! 

Die restliche Zeit in Auckland versuchten wir so gut es nur ging zu genießen, nachdem wir die letzten Tage wirklich so einige schlechte Erfahrungen machen mussten, waren wir nun umso glücklicher unterwegs. Wir trafen uns noch einmal mit Matze, der ebenfalls aus Sonneberg kommt und den Stefan schon seit seiner Kindheit kennt. Genau wie damals in Sydney war es toll ihn wieder zu sehen, bei ein paar Bierchen in der Bar „Cowboys“ am Hafen vergaßen wir komplett die Zeit und nach ca. 7 Stunden Aufenthalt hatten wir wirklich genug vom neuseeländischen Gebräu. 
 
 
 
Ansonsten schlenderten wir noch ein wenig durch Aucklands Straßen und genossen den herrlichen Blick auf die Skyline vom Hafen. 
 
 
 
 
Gerade sitzen wir wieder am Flughafen und warten auf unseren Flieger, der uns zum letzten mal nach Sydney bringen wird. Wir freuen uns wirklich riesig auf unsere letzte Woche in Australien und werden mit Sicherheit wieder einige schöne Bilder von der Oper für euch knipsen. Bis bald
 
Anne & Stefan
 
PS: die letzten Tage ohne Auto verbrachten wir in Auckland übrigens in einem Hostel. Wieso wir uns die ganze Zeit gegen diese Art von Reisen gedrückt haben, könnt ihr auf den Bildern sicher gut erkennen… also bei so einem Anblick hat sich das Leben im eigenem Auto doch wirklich gelohnt oder???

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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